Uebungen für das Kiefergelenk

Du kriegst die Schneidezähne des Ober- und Unterkiefers nicht weiter als 3,8 Zentimeter auseinander?

Oder hast Schmerzen im Kopfbereich?

Oder wachst mit Kiefergelenksbeschwerden auf?

Dann kann es durchaus sein, dass du Craniomandibuläre Dysfunktion hast. CMD wird das abgekürzt. Und heißt auf englisch auch: The Great Impostor. Der große Blender.

Warum das so ist?

CMD tarnt sich oft. Als Kopfschmerz, als Schwindel, als Tinnitus, als Zahnschmerzen, als Nacken- und sogar Schulterschmerz.

CMD ist aber nicht nur der große Blender, sondern auch ein prima Indikator.

Craniomandibuläre Dysfunktion ist ein Indikator dafür dafür, dass du dir selber Stress machst.

Das geht dann auf die Muskeln. Und aufs Gemüt.

Deswegen empfehle ich nicht nur Osteopathie,

sondern auch Körperpsychotherapie und Coaching.

Für was immer du dich entscheidest:

Sei und bleibe entspannter leistungsfähig. Indem du die 3 Übungen machst, die ich weiter unten beschrieben habe. Hier, etwa ab Sekunde 31 in dem Video, siehst du sie auch im Bild:

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Test und Übung Nummer 1

Bitte lege deine beiden Daumen jeweils circa einen Zentimeter vor die Ohrlöcher rechts und links.

Dann öffne und schließe den Mund. Spürst du jeweils das sich bewegende Kiefergelenk? Und an einer Seite mehr Spanung als an der anderen?

Nun lege bitte die Zeigefinger jeweils etwa einen Zentimeter höher über die Daumen. So, dass die Fingerbeere des Zeigefingers sich der Fingerbeere des Daumens zuwendet. Dazwischen befindet sich ein Knochen, den du jetzt wie im Zangengriff hast.

Gehe dort ein bisschen ins Gewebe hinein und mache mit Daumen und Zeigefinger leichte Kreisbewegungen.

Etwa eine Minute lang. Dann spüre nach.

Übung Nummer 2: Das Bermudadreieck

Bewege nun deinen Daumen hinter Ohr und unter den Hinterkopf, so dass Innenseite und Daumenbeere nach oben zeigen. Der Rest der Handfläche liegt über dem Ohr und der kleine Finger senkrecht hoch auf der Schläfe.

Hier hast du das im Griff, was ich Bermudadreieck nenne:

In der Gegend deines Daumens verlässt der größte parasympathische Nerv, der Vagusnerv, den Schädel.

Unter deiner Handfläche liegt das Ohr mit dem Gleichgewichtsorgan, das Kiefergelenk. Der Trigeminusnerv verlässt hier ebenfalls den Kopf. Muskuläre Spannung an diesen Stellen kann also besonders viel Unheil bewirken.

Deshalb wirst du jetzt aktiv und bewegst deine Hände mit leichtem Druck nach oben und leicht hinten. Wo du Empfindlichkeiten spürst: massiere oder drücke leicht. Und bewege deine Hände wieder zurück nach unten und leicht nach vorne.

Etwa eine Minute lang. Wenn du möchtest, kannst du deine Hände dann auch leicht nach hinten kreisend bewegen.

Locker lassen: Übung Nummer 3

Lass deinen Unterkiefer hängen. Und wenn du glaubst, er hängt, entspanne noch mehr.

Du meinst, das sieht nicht besonders intelligent aus? Da könntest du recht haben.

Doch es hilft, auch und gerade gegen stressbedingte Verspannung. Denn es ist ein wichtiger Nebeneffekt dieser Übung, dass es nahezu unmöglich ist, dabei zu grübeln. Einige Therapeut:innen setzen diese Technik sogar gegen Ängste ein.

Craniomandibuläre Dysfunktion ist hier willkommen:

In meiner Praxis im Bezirk Berlin Zehlendorf-Steglitz – Stadtteil Lichterfelde – wird CMD ganzheitlich behandelt.

Auf der körperlichen Ebene mit 2 Osteopathie-Sitzungen und einem speziellen Training, das über die hier vorgestellten Übungen hinaus geht..

Und dann auch gerne mit Körperpsychotherapie und Coaching.

Denn, weil Craniomandibuläre Dysfunktion, stressbedingt ist, ist die körperliche Ebene nicht die einzige, die gelöst werden muss.

Mit den Kiefermuskeln werden oft Gefühle unterdrückt. Vielleicht eben die Stressgefühle, vielleicht auch andere, die ursächlich sind.

Bleibe also offen dafür, dass da Ganzheitlichkeit zielführend ist.

Die seelisch-körperliche Ebene des Kiefergelenks

Integrative Körperpsychotherapie, entwickelt von Dr.Dr. Jack Rosenberg, ist auch deshalb so sinnvoll, weil der Entwickler zunächst Zahnarzt war. Un d von da aus die Zusammenhänge sah.

Die geistige Ebene des Kiefergelenks

Lösungsfokussiertes Coaching ist deshalb sinnvoll, weil es ein Weg ist, die Anspannung, mit Fokus auf die Zukunft, weniger auf die Vergangenheit zu lösen.

Beides lässt sich gut kombinieren.

Wenn du mehr wissen möchtest, schreibe mir gerne über das Kontaktformular auf dieser Seite. Oder mache gerne gleich einen Termin aus.

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Susanne Hake

Master of Fine Arts (USA), bietet Osteopathie, Körperpsychotherapie und Coaching.

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