Stressresilienz – Was ist das? Wie entwickle ich sie?

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Stressresilienz – Stärker durch Stress. Heißt: Wachsen am Widerstand.

Stressresilienz, manche formulieren auch einfach: Resilienz – ist aktueller denn je. Jeder und jede möchte mehr davon. Doch manche wissen noch nicht wirklich, was es für sie bedeutet. Der Begriff ‚Resilienz‘ kommt ursprünglich aus der Materialforschung. Wie widerstandsfähig ist ein Material gegenüber Stressoren?  Zum Beispiel: Lässt sich dieser Fußbodenbelag zum Beispiel nicht nur in der eigenen guten Stube, sondern auch im Passagierbereich eines Flughafens einsetzen? Dann, wenn er dem Stress vieler Schritte, Tritte und Kofferrollen ausgesetzt wird. Selbstverständlich hinkt der Vergleich: Schließlich bist du keine Fußmatte, oder?

Stressresilienz als Immunsystem

Dieser Vergleich ist ganzheitlicher: Es besteht ein Zusammenhang, wie du auf Stress reagierst und wie gut dein Immunsystem mit Krankheitserregern umgeht: Entwickelt es Antikörper und wehrt so die Keime ab? Stress schwächt das Immunsystem.

Tatsächlich gelingt es resilienten Menschen, Herausforderungen, die andere Menschen zu Boden zwingen, nicht nur anzunehmen, sondern sich daran zu stärken.

Wie kann Osteopathie die Stressresilienz stärken?

Osteopathie, speziell auch die craniosacrale Osteopathie und fasziale Osteopathie, hat Einfluss auf das autonome vegetative Nervensystem.

Einen ausgleichenden Einfluss. Denn negativer Stress bedeutet ja, dass der Kampf-Flucht-Anteil dieses Nervensystems auf Dauer hochgefahren war und ist. Dieser Anteil wird auch Sympathikus genannt. Der komplementäre Gegenspieler, der viel sympathischere Parasysmpathikus, hingegen ist dann kaum noch aktiv. Er ist für Verdauung, Selbstheilung und eben auch Erholung zuständig. Der zehnte Hirnnerv, Nervus Vagus, auch Selbstheilungsnerv genannt, ist Teil des parasympathischen Nervensystems. Während osteopathischer Behandlungen an entscheidenden Engpässen und Übergängen Raum geschaffen. Kein Wunder, dass die meisten Menschen sich nach einer osteopathischen Behandlung besonders entspannt fühlen.

Was kann Körperpsychotherapie dazu leisten?

Einige Stressoren, liegen nicht so sehr im Außen, sondern in unserer Vergangenheit. Zu erkennen, was in der Gegenwart die Trigger auslöst, die dann zu stressenden Ursachen in der Vergangenheit führen, befreit. Wir haben wieder die Möglichkeit, unsere Antwort auf Situationen zu wählen. Eben nicht, wie Pawlow’s Hund oder sogenannte künstliche Intelligenz, automatisch zu reagieren. Sondern durchdacht, mit Gefühl und mit Voraussicht.

Kann ich meine Resilienz checken?

Ja: Mit diesem Link findest du Checklisten für Deine Resilienz. Die unterschiedlichen Kriterien, aus denen sie sich zusammensetzt. Gleichzeitig kannst du anschließend besser einschätzen, wie du dich in punkto Resilienz schon jetzt besser und besser entwickeln kannst.

 

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