Von der Kindheitsliebe zum Kiefergelenk.
Emotionaler Hintergrund zum Kiefergelenk.

Im Alter von maximal 7 Jahren verliebte ich mich erstmals ernsthaft. In einen Jungen aus meiner Klasse, der dunkelblonde Locken und blaue Augen hatte. Da ich a) die Frauenrolle hatte und b) schüchtern war, behielt ich dieses Gefühl natürlich für mich. Doch ich betete jeden Abend bis weit ins Gymnasium hinein:

„Lieber Gott, bitte mach, dass (Vorname Nachname) und ich heiraten und ein glückliches langes Leben führen.“ Wir leben noch. Also: Schon ziemlich lange. Leider nie zusammen, insofern konnte ich auch nicht beurteilen, ob er glücklich war.

Ein Wiedersehen mit einem Zahnarzt

Mit inzwischen genug Abstand, Entwicklung und Klassentreffen dazwischen, fasste ich mir vor ein paar Jahren ein Herz. Ich  gestand meiner Jugendliebe, als persönliche Nachricht über Facebook, meine fast eine Dekade anhaltende Liebe. Er nahm es gelassen: „Hab nix gemerkt. Ich hab aber damals sowieso nie etwas bemerkt.“ 

Inzwischen waren wir beide jeweils verheiratet und beruflich qualifiziert. Er Zahnarzt, ich Osteopathin. Und als wir uns dann auf einen Kaffee in der Heimatstadt trafen, geschah das für mich so lange Unvorstellbare: Wir sprachen miteinander. Denn wir hatten jetzt ein Thema. Das Kiefergelenk! In Sommerhitze auf dem Vorplatz eines Cafés tauschten wir uns darüber aus.

Welche Auswirkungen Spannungen im Kiefergelenk von dort aus auf den gesamten Körper, ja bis hinein ins Becken, haben können. Dass mein Psychologielehrer Dr.Dr. Jack Lee Rosenberg seinen ersten Doktor in Zahnmedizin hatte und mit großem Interesse am Kiefergelenk dann zur Psychologie wechselte. Und aus dem Zahnarzt ein Psychologe wurde.

Dass meine Jugendliebe die Webseite seiner Praxis SEO-technisch auf Kiefergelenksprobleme optimieren ließ. Dass das Kiefergelenk, als stärkster Muskel im menschlichen Körper, Hebelkraft für sowohl Körperliches als auch Psychologisches ausübt.

Zum Abschied machte er mir ein Kompliment, das noch nachhallt: „Ich habe noch nie jemanden so leidenschaftlich über Kraniomandibuläre Dysfunktion reden hören wie Dich.“

Ich errötete.

Die Folgen eines Kompliments

Nach meiner Hals-Nasen-Ohren-Fortbildung für Osteopathie wählte ich drei weitere: Alle zu dem Thema, das ich tatsächlich faszinierend finde und immer weiter vertiefen könnte: Noch mehr über das Kiefergelenk.

Denn Lernen, das mit positiven Emotionen verknüpft ist, fällt eben einfach leichter:

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Link zu Video über Craniomandibuläre Dysfunktion mit 3 Übungen

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Susanne Hake

Master of Fine Arts (USA), bietet Osteopathie, Körperpsychotherapie und Coaching.

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