Was ist nach einer osteopathischen Behandlung zu beachten?

Osteopathische Behandlung der Nackenmuskulatur

Körperbewusstsein üben. Auch danach.
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Kennen Sie das? Sie hatten eine osteopathische Behandlung. Doch erst zuhause fällt Ihnen ein, was Sie noch hätten fragen wollen? Zum Beispiel: Kann ich heute Abend noch in meine Pilates-Stunde? Oder: Ist das normal, dass ich Muskelkater spüre? Ohne ja wirklich Sport gemacht zu haben?

Was Sie nach einer osteopathischen Behandlung tun und lassen sollten

Genießen Sie die Zeit nach Ihrer Osteopathie-Behandlung so gut wie möglich. Denken Sie daran: Der Körper wird die Behandlung noch umsetzen. Ideal wäre es tatsächlich, einen Power-Nap, ein 20-minütiges Nickerchen zu machen. Und dann, wenn Sie sich danach fühlen, Bewegung ist immer gut. Ob Sie eine halbe Stunde durch den Wald oder Park gehen, oder in die schon genannte Pilates-Stunde, hören Sie auf Ihren Körper. Sobald Sie Schmerzen empfinden, ob das nun mit der Behandlung in Zusammenhang zu bringen ist oder nicht, hören Sie selbstverständlich auf. Überhaupt: Keine Quälerei nach der Behandlung. Machen Sie möglichst das, was Ihnen Freude macht. Sie wissen am besten, was das ist.

Wenn Sie nach einer osteopathischen Behandlung Computerarbeit machen müssen

Wenn Sie denn wirklich unbedingt an dem Tag noch Bildschirmarbeit machen müssen: Achten Sie, mehr noch als sonst, auf Ihre Atmung und Haltung. Üben Sie spezifisch. Zum Beispiel bei Schulter-, Arm- oder Handgelenksschmerz: Was können Sie davon mit der Hand machen, die Sie sonst nicht dafür verwenden? Und bei Rücken-, Kreuzbein-Schmerzen: Wie ist jetzt gerade Ihre Haltung? Aufrecht? Sind Stuhl und Computer richtig eingestellt? Tragen Sie etwa vor dem Computer eine Gleitsichtbrille? In jedem Fall: Trinken Sie genug Wasser und ernähren Sie sich gesund. Auch und gerade nach einer osteopathischen Behandlung.

Wann Sie nach einer osteopathischen Behandlung mit Ihrer Osteopathin sprechen sollten

Darüber, dass Sie sich nach einer osteopathischen Behandlung müde, weil entspannt, fühlen können, ist bekannt. Einige Personen fühlen beim Aufstehen von der Liege oder  später Schwindel. Wenn am Kopf gearbeitet wurde, kann es in wenigen Fällen tatsächlich auch erstmal zu Kopfweh kommen. Erstverschlimmerung wird das genannt. Die sollte jedoch nicht länger als 24-48 Stunden dauern, sonst melden Sie sich noch mal bei Ihrem Behandler oder ihrer Behandlerin. In seltenen Fällen kann es zu einer kurzfristigen Symptomverschlimmerung von Entzündungen kommen. Manche Menschen, nicht solche, die ich kenne, reagieren mit Schlafstörungen. Falls zum Beispiel eine Triggerpunktbehandlung gemacht wurde, kann es auch zu Muskelkater kommen. Dieser geht jedoch – auch wenn vielleicht nicht in 48 Stunden – zurück.

Lassen Sie sich von Ihrer/Ihrem BehandlerIn immer gut aufklären. 

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