Wie erde ich mich?

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Kontakt mit der Erde gibt Energie.

Sind Sie manchmal geladen und befürchten ein Donnerwetter? Oder ist es eher das Gegenteil: Sie spüren kaum noch Energie und sich selber eher wie ein Schluck Wasser in der Kurve? Energie geordnet abzugeben wie ein guter Blitzableiter oder auch

Energie aus dem Boden zuzulassen wie eine Quelle ist beides mit dem Element Erde verbunden. Sprichwörtlich und spürbar.

Earthing heißt Erden

Hautkontakt mit Mutter Erde haben Sie, wenn Sie barfuß auf Naturboden oder Rasen gehen. Oder wenn Sie sich einfach, möglichst unangezogen auf eine Wiese legen. Alles mindestens zwanzig Minuten. Das Gewicht der Gedanken, der Gefühle und des Körpers abgeben. Und zu fühlen, wie die Erde Sie trägt. Da brauchen Sie einfach nur Ihren Körper, die Erde und den Kontakt.

Erden in der Körperpsychotherapie

Durch den Wilhelm Reich-Schüler Alexander Lowen wurde die klassische Erdungsübung im Stand bekannt: Aufrecht stehen, die Füße hüftweit auseinander, leicht in die Knie gehen und dann entspannt warten bis sich ein Schütteln von unten durch den ganzen Körper geht. Zuletzt erinnerte mich, beabsichtigt oder nicht, das letzte Video von David Bowie blackstar an diese Übung. Auch wenn die Beine der Tänzer in diesem Video mehr als schulterbreit auseinander stehen und das unwillkürlich erscheinende Bewegen des Oberkörpers doch eher ein Zittern ist.

Eine weitere Erdungsmöglichkeit, eine Übung, die zum Beispiel vor Bühnenauftritten empfohlen wird, ist das Aufstampfen der Füße auf den Boden. So wie ich mir vorstelle, dass die Ureinwohner Amerikas sich bei einem Kriegstanz ums Lagerfeuer bewegt haben. Mit kräftigen Schritten und intensivem Bodenkontakt. Im Rhythmus einer Trommel. Natürlich geht es auch diskreter.

Erdungs-Übung aus der Integrativen Körperpsychotherapie

Jack Lee Rosenberg, ein Zahnarzt, der dann auf Körperpsychotherapie umschulte, zeigte seinen Schülerinnen und Schülern eine Bodenübung in Rückenlage als besonders erdend: (Diese Übung auf einer dicken Gummimatte oder einem weichen Teppich durchführen und nur auf eigene Gefahr, bzw. nach Rücksprache mit einem Arzt)  Die Füße sind 15-25 Zentimeter vom Gesäß aufgestellt. In der Beckenschaukel wird der untere Rücken bei der Einatmung gerundet und bei der Ausatmung in die Gegenrichtung, das sogenannte Hohlkreuz bewegt. Das etwa zwei Minuten. Dann wird das Becken mit der Einatmung angehoben, so dass der Po etwa 30 Zentimeter über dem Boden schwebt. Dann wird der gesamte Rücken mit der Ausatmung fallen gelassen. Die Beine werden auf der Matte ausgestreckt und Sie spüren der erdenden Wirkung nach, die jetzt vom Kreuzbein ausgeht.

Sie haben weitere Fragen zum Thema Erdung? Dann nehmen Sie bitte hier den Kontakt auf.


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