Stress – was kann ich tun? Was hilft ganzheitlich? Burnout verhindern

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Du stehst im Beruf und möchtest fokussierter produktiv sein? Vielleicht auch, um die Arbeitszeit effektiver zu nutzen und Freizeit intensiver zu genießen? Du bist scheinbar auf dem richtigen Weg, meinst, Stress positiv zu sehen –  als Herausforderung meistern zu können. Doch dann beginnen plötzlich körperliche Symptome. Vielleicht ein verspannter Kiefer. Du hörst ungewöhnliche Geräusche und schläfst nicht mehr so gut ein oder nicht durch.

Und selbst dein jugendlicher Elan, deine starke Abwehr-Muskulatur, kann dich nicht länger ignorieren lassen:  Burnout, laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein ‚Syndrom‘, wird inzwischen als Arbeitsplatz-bedingtes Phänomen definiert. Doch was kannst du tun? Urlaub nehmen? Handy am Wochenende abschalten? Dir von der Krankenkasse einen Achtsamkeitskurs zahlen lassen? Inhaltlich sicher gute Überlegungen und bestimmt den Versuch wert. Doch was, wenn das allein nicht hilft?

Negativen Stress als solchen wahrzunehmen, ist bereits ein erster Schritt. Ihn zu akzeptieren, vielleicht der nächste. Doch wirklich etwas dagegen zu unternehmen, kann nur wirken, wenn zwischen den Ebenen unterschieden und koordiniert wird. Denn Stress wirkt ganzheitlich. Deshalb kann nur ganzheitlich dagegen vorgegangen werden. Am besten gleich.

Ich, Susanne Hake, arbeite als Osteopathin und Psychotherapeutin einerseits und ganzheitliche Kommunikationsberaterin und Coach für Organisationen andererseits. So weiß ich aus schon jahrzehntelanger Berufserfahrung, was Stress mit Körper, Seele und Geist anrichtet. So sehr, dass ganzheitliche Stress-Transformation zu meiner Nische wurde.

Stress als Kampf- oder Fluchtreaktion

Das Gesundheitsmagazin ‚MEINS‘ bezeichnete mich als ‚Nervus Vagus-Expertin‘ (Ausgabe vom 27. 11. 2019) . Der Nervus Vagus, ein Gehirnnerv, ist Teil des parasympathischen Anteils des vegetativen Nervensystems. Unser Gehirn arbeitet automatisch noch so wie in der Steinzeit: Etwas macht uns, wenn vielleicht auch subtil Angst, wird mit der Kanone auf Spatzen geschossen: Kampf oder Flucht oder Totstellen ist die Reaktion. Der intelligente Teil des Hirns wird abgeschaltet. Das Blut fließt in die Beine und Arme, um möglichst schnell auf dem Baum zu sein. Das Herzerl pumpert, Verdauung vertagt. An Schlaf kaum zu denken. Das ist der Sympathikus-Anteil des vegetativen Nervensystems. In den Mix kommt dann noch Adrenalin. Und wer glaubt, die Vernunft ist stärker als diese toxische Mischung?

Sicher kann Bewusstsein und Behandlung des Parasympathikus, der für Verdauung, Selbstheilung und Erholung steht, sinnvoll sein. Und auch das Herunterfahren des Sympathikus über unterschiedliche Techniken. Doch auch diese Methoden sind für sich allein kein nachhaltiges Wundermittel.

Emotionales Chaos ist grenzenlos

Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), posttraumatischer Stress, ist die eine Seite. Behandlungswürdig. (Und u.a. behandelbar mit unterschiedlichen neurowissenschaftlichen Methoden.) Die andere Seite ist das alltägliche Gefühlschaos. Ein Grund dafür ist die Angewohnheit, Emotionen, die per se in Bewegung sind, wenn einmal als ‚unangenehm‘ definiert, nicht fühlen zu wollen. Das führt zu Blockaden, Distanz zu sich selber (und anderen) und schon mittelfristig zu einem Mangel an Lebenslust.

Im zwischenmenschlichen Bereich kann auch das Thema mangelnde oder mangelhafte Grenzen zu Stress führen. Sogar zu solchem, der sich dann körperlich und geistig auswirkt. Denn Klarheit, was Grenzen, auch die der Belastbarkeit, angeht, ist wichtig. Integrative Körperpsychotherapie hat da wirksame Techniken. Einen Link für ein Beispiel für Grenzen setzen finden Sie hier.

Führt letztlich das Denken zu Stress?

Wir haben in etwa siebzigtausend Gedanken täglich. Weit über 90 Prozent davon sind alles andere als neu. Wir hatten diegleichen schon am Vortag. Und oft sind es auch nicht die eigenen Gedanken, sondern übernommene. Solche, die uns die Eltern bis zu unserem siebten Lebensjahr quasi direkt ins Unbewusste gepustet haben. Oder solche, die wir beim Frisör in einer Illustrierten lasen. Wir identifizieren uns derart mit diesen, oft ungeprüften Gedanken. Dieses Denken führt zu Emotionen. Welche dann wiederum unsere Kommunikation mit anderen und unser Handeln beeinflussen. 

Nach diesem Modell ist es also nicht nur das vielbeschworene Mindset, auf das und mit dem wir achtsam reagieren müssen. Sondern es kann tatsächlich hilfreich sein, das „Denken“ an sich zu hinterfragen. Zu verstehen, dass jeder Mensch in seiner eigenen Realität lebt. Welche er sich wiederum durch Gedanken gestaltet. Das Denken tatsächlich loszulassen, vielleicht auch erstmal versuchsweise, ist das Ziel. Dahinter, dadrunter, findet sich Klarheit, angeborene Stressresilienz.  Versprochen.

Ganzheitliches Anti-Burnout-Fazit

Stress ist schon fast sprichwörtlich überwältigend. Oberflächliche oder eindimensionale Taktiken reichen da nicht. Ihn auf mehreren Ebenen anzugehen, ist eine entsprechende Antwort. Gerne unterstütze ich dich dabei, diese zu entwickeln. Nimm hier einfach den Kontakt auf.


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